Stillen // meine kleinen Helfer und Tipps&Tricks

WERBUNG, da Marken genannt werden!

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Es gibt Unmengen an Artikeln, Blogposts und Foren im Internet in denen man Tipps und Infos zum Thema Stillen findet, aber ich habe jetzt nach der Geburt von MiniL immer mal wieder Fragen zum Beispiel zu meinem Stillkissen bekommen, oder auch zu meiner Ernährung, dass ich dachte ich schreib einfach auch selber einen Blogpost dazu.

Da ich euch in diesem Blogpost explizit Dinge vorstelle und empfehle, muss ich den Beitrag als WERBUNG kennzeichnen – auch wenn ich dafür natürlich nicht bezahlt wurde. Manches wurde mir auch als PR Sample zugeschickt (das werde ich dann kennzeichnen!). Grundsätzlich sind es aber alles Dinge die ich gerne und häufig nutze – denn Dinge, die mir nicht gefallen, würde ich hier gar nicht erst vorstellen!

Wie ihr eventuell wisst, habe ich MiniJ ungeplant 10 Monate lang gestillt – „ungeplant“ deshalb: ich habe einfach von Anfang an gesagt „mal schauen wo die Reise hingeht“ und hatte mir keine zeitlichen Grenzen gesetzt. Als MiniL dann nach einem halben Jahr partout kein Interesse an Milchflaschen hatte und ihn feste Nahrung auch eher semi interessierte (anders als jetzt…)  habe ich einfach so lange weiter gestillt bis er dann irgendwann mit uns am Tisch saß und selber vom Brot abbeißen wollte (ja abbeißen, mit 10 Monaten hatte er schon einige Zähne). Das klappte gut und ein paar Tage später hat er sich dann abends beim Einschlafstillen selber abgestillt. Er wollte einfach nicht mehr. Biss mir in die Brust, drehte sich weg, schlief ein und schlief durch. Seitdem isst er „am“ Tisch mit (…machmal auch eher unterm Tisch…).

Auch MiniL möchte ich so lange stillen wie er es möchte – diesmal werde ich aber früher und immer mal wieder Brei und weiche Nahrung anbieten um das Interesse daran eher zu wecken. Das aber nur mal so erwähnt, denn eigentlich soll es heute ja um die Dinge gehen, die mich beim Stillen unterstützen und weiter unten werde ich euch auch noch erzählen wie ich mich in der Stillzeit ernähre.

Klar, eigentlich braucht man zum Stillen nur sich und das Baby. Aber es gibt Dinge, die einen dabei unterstützen können:

Manchmal braucht Mama einfach mal freie Hände – wie ich jetzt gerade zum Beispiel: Ich sitze am Esstisch und schreibe euch diesen Blogpost an meinem Laptop und ich stille MiniL. Er liegt auf meinem Stillkissen auf meinem Schoß (Beine überschlagen) und trinkt und eventuell schläft er danach ein. Sicher, bequem und praktisch. Da mein Stillkissen schön dick und fest ist kann ich trotzdem gerade sitzen und in die Tasten hauen! Das habe ich damals bei MiniJ schon so gemacht (geht natürlich nur die ersten Monate so, irgendwann sind die Kleinen einfach zu groß!) und kann euch diese Technik einfach nur empfehlen. Mein Stillkissen ist von Theraline (eins aus der Serie „Original“ – *PR Sample) und ich habe es schon in der Schwangerschaft als Lagerungskissen für mich selbst genutzt als zum Ende hin das Liegen eher schwierig und dadurch an Schlaf eher wenig zu denken war. Das alles geht natürlich auch mit jedem anderen Stillkissen, da aber immer so viele fragen welches ich nutze und welches ich empfehlen kann nenne ich euch an dieser Stelle die Firma. Wenn man die Enden dieses Stillkissens übereinander legt kann man darauf übrigens auch super ein Baby ablegen, in der Sofaecke zum Beispiel, oder im Stubenwagen.

Wenn ich aber in meinem Ohrensessel sitze, aus dem heraus ich immer die meisten InstaStories sende wenn ich euch etwas erzähle (und den ich jetzt immer Stillsessel nenne, daher gehört er quasi auch zu meinen Stillhelfern…), dann nehme ich ein kleineres Stillkissen in Halbmond-Form (so die offizielle Bezeichnung, ich finde ja eher die Dinger sehen aus wie riesige Vanille-Kipferl, im ersten Bild zu sehen), das ich mir zum Ende der Schwangerschaft noch schnell bei Rossmann gekauft hatte. Eignet sich auch super als Seitenschläferkissen und ich hatte es als Kopfkissen mit im Kreissaal; ist also auch wieder vielseitig einsetzbar.

Ein kleiner häufig unterschätzter Helfer: Nicht jede Frau braucht sie, ich auch nicht beim ersten Kind, aber dieses mal möchte ich nicht auf Stilleinlangen verzichten! Ich nutze die Einmal-Stilleinlagen von Nuk. Sie sind dünn und gleichzeitig dick genug und weich, was bei empfindlichen Brustwarzen, vor allem am Anfang der Stillzeit, sehr wichtig ist! Im Winter, so wie jetzt gerade, spenden sie zusätzlich auch noch Wärme – was wirklich wichtig ist, denn ist die Brust zu kalt stillt es sich nicht gut – so zumindest meine Erfahrung. Und wenn man wirklich mal mehr Milch produziert als die Brust halten kann, dann ersparen sie einem auch die Flecken auf der Bluse.

Wo wir beim Thema Brust sind: Anfangs tut das Stillen weh. Auch wenn viele darauf bestehen, dass es das nicht darf. Die ersten drei Wochen und vor allem die ersten Tage tut es auf alle Fälle weh. Es zieht, zwirbelt, zwickt und wird dann nach und nach weniger. Selbst in Woche sechs jetzt bei Leopold zwirbeln die ersten 3 Züge von ihm immer noch. Das liegt einfach daran, dass die Brustwarze sich erstmal daran gewöhnen muss, dass durch ihre Kanäle Milch fließen darf und auch austreten darf wenn vom Baby gesaugt wird. Ist ja auch gut so, sonst würde die Milch ja einfach ununterbrochen auslaufen. Die Kanäle müssen sich weiten und elastischer werden. Irgendwann wird es besser. Viele Brustwarzen reagieren dann gerne mal mit Gereiztheit. Mein Tipp: Am besten von Anfang an geschmeidig halten und direkt nach der Geburt mit Brustwarzensalbe anfangen auch wenn die Brustwarze noch gar nicht wund ist! Das hat mir dieses Mal auf jeden Fall geholfen schlimmeres zu verhindern. Ab der zweiten Woche hatte ich dann aber das Gefühl, dass die Salbe nicht mehr ausreicht und habe mir MulitMAM Kompressen besorgt. Die habe ich bestimmt 10 Tage lang 24/7 getragen und nur zum Stillen abgelegt. Die haben die Brustwarze beruhigt und feucht gehalten, haben mir unfassbar geholfen und ich kann sie euch sehr empfehlen! Da sie nicht ganz günstig sind noch ein Tipp: Halbieren, reicht meistens trotzdem aus! Und es ist ja nicht für die ganze Stillzeit, also gönnt sie euch (keine bezahlte Werbung, ich habe sie mir selber gekauft und bin einfach nur überzeugt von ihnen!). Und auch Stillhütchen können euch Linderung verschaffen. Allerdings heilt eine Wunde ohne Stillhütchen schneller und besser ab.

Und folgendes kennen wir Mom´s alle: Man tut alles damit es den Kindern gut geht – vergisst sich selbst dabei aber gerne mal. Für eine Stillmama ist gut essen und viel trinken aber fast noch wichtiger als alles andere, denn sonst fließt keine, oder nur dünne Milch. Daher habe ich immer ein paar Müsliriegel und Säfte extra für Stillende zuhause, oder Superfoodriegel und Nüsse und kann damit dann mal ein wenig Zeit überbrücken. Ich kann da zum Beispiel die Müsliriegel von Profutura empfehlen und das Getränk „Moms Daily“ von Nuk – beides habe ich bereits in der Schwangerschaft schon gerne mal gekauft.

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Wo wir auch schon beim Thema Ernährung wären: Ich versuche so viel frisches Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu mir zu nehmen wie möglich. Um der Muttermilch so viele Nährstoffe wie möglich beizumischen, aber auch um meinem Körper das zu geben was er braucht. Kleiner Tipp: Zum Tagesstart direkt alles klein und verzehrfertig schneiden und schälen, in einer großen Schale griffbereit aufstellen und den Tag über immer wieder reingreifen. Klappt besser als wenn man sich 5 mal am Tag hinsetzt um sich seine Portionen fertig zu machen. Ich nehme meist eine Paprika, kleine Tomaten, Gurke, Heidelbeeren, Apfel, Möhre und ein paar Nüsse. Und wenn es einfach mal nicht klappen will gibt es ja auch noch Smoothies die man sich für den Notfall in den Kühlschrank stellen kann. Außerdem trinke ich alkoholfreies Weizen und Malzbier und mindestens 2l Wasser über den Tag verteilt. Natürlich klappt das alles nicht jeden Tag, aber ich merke das dann natürlich auch sofort an meiner Milchbildung…was mich dann direkt daran erinnert wieder mehr darauf zu achten.

Stilltee. Stilltee ist eine Sache die viele Hebammen immer noch gerne empfehlen. Neuste Studien zeigten nun aber, dass man nicht unbedingt Stilltee trinken muss um gut stillen zu können. Eher die Flüssigkeitsmenge die man über den Tee aufnimmt hilft bei der Milchbildung als die Kräuter aus denen er besteht… bei Janosch habe ich täglich eine Kanne Stilltee getrunken und bei Leopold jetzt lediglich in der Klinik und Zuhause dann nicht mehr. Für die Milchbildung ist es also kein MUSS, aber so ein Tee kann natürlich trotzdem ein schönes Tagesritual sein und der Mama eine Auszeit schenken und je nach Inhalt des Tees auch für ruhige Stimmung sorgen (Lavendel, Melisse und was da alles drin sein kann…). Macht euch also keinen Sorgen wenn ihr es mal einen Tag lang nicht schafft einen Stilltee zu trinken!

Das sind soweit erstmal meine Tipps, Tricks und kleinen Helfer und solltet ihr weitere Fragen haben, oder wenn ich etwas vergessen habe, dann schreibt mir gerne!

XXX

 

4 Kommentare

  1. Danke für den Beitrag. Mich interessiert so etwas sehr, da ich nun zum ersten Mal Mutter und damit auch teilweise verunsichert bin – vor allem beim Thema Stillen. Meine Tochter hat in ihren 2,5 Monaten jetzt knapp über 1,1 kg zugenommen. Laut Kinderarzt absolut in Ordnung. Dennoch frage ich mich immer wieder, ob ich genug Milch habe. Ich trinke nur ab und an Stilltee oder Malzbier. Machst du das täglich? Trinkst du dennoch auch mal einen Kaffee? Denn an manch einem Morgen wie z.B. heute kann ich nicht ohne.
    Meine Tochter spuckt auch ganz gern mal die Milch wieder aus – auch Stunden nach dem Stillen. Hat das einer deiner Jungs auch gemacht? Wie bist du damit umgegangen.
    So, jetzt kamen doch noch mehr Fragen als gedacht. 😀
    Mach auf jeden Fall weiter so. Ich gucke mir gern jeden Tag deine Story bei Instagram an – meist während des Stillens. 😉

    1. Hi! Als erstes würde ich sagen: Mach dir keine Stress (es kommt mir so vor, als würdest du das machen!).
      Ich trinke fast jeden Tag Malzbier oder alkoholfreies Weizen und viel Wasser. Und auch fast täglich Kaffee. Zum Thema Stilltee habe ich ja etwas im Blogpost geschrieben.
      Der große hat so gut wie nie gespuckt, der kleine spuckt nun fast täglich. Ich versuche immer vorsichtig ein Bäuerchen rauszulocken, damit keine Luft im Magen drücken kann und ansonsten kann man halt nichts machen soweit ich weiß. Viele Babys spucken ja gerne mal. Ich mache mir da keinen Stress. Vor ein paar Jahren habe ich mal in einer Kinderarztpraxis gearbeitet – die Ärztin dort sagte immer „Auch Spuckbabies können Speckbäckchen haben“ – meistens wird nur das ausgespuckt was zu viel war.
      Es freut mich, dass dir meine InstaStories gefallen!
      Liebe Grüße
      Ka

  2. Einfach nur goldig!
    War schön dich getroffen zu haben – danke für die Tipps!

    Deine „Startseite“ ist nicht die „statistische Startseite“ 😀
    Ich habe mich sofort aufgehoben gefühlt und blättere durch deine tollen Beitraege!

    Ganz liebe Grüße,
    Alexandra

    1. Ich fand es auch schön dich zu treffen! So zufällige Treffen sind doch immer wieder schön!
      Macht euch noch einen schönen Abend und wegen der Startseite muss ich echt mal gucken.
      LG Ka

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