So schläft dein Baby…

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…eventuell ein. Ok. Ich weiß die Überschrift klang sehr verlockend und ich möchte mich entschuldigen wenn ich bei dir zu große Hoffnungen geweckt habe, aber es gibt tatsächlich ein paar Tricks und Tipps die eventuell tatsächlich helfen könnten, dass dein Baby einschläft. Aber nicht vergessen: Babys schlafen dann, wenn sie müde sind! Egal wie kalt, warm, laut, leise, hell, dunkel es ist, egal wo sind sind und egal welche Tageszeit es ist. Wenn sie müde sind, dann schlafen sie. Also muss dein Baby erstmal müde sein bevor du folgende Einschlafhilfen ausprobierst, sonst bringt es sehr wahrscheinlich nichts!

  1. Der Fön hat sich bei uns als sehr hilfreich erwiesen, ich möchte sogar behaupten, er ist einer der besten Freunde von #BabyJ gewesen. Neben Sophie der Giraffe. Die liebt er immer noch heiß und innig. Die wird täglich abgeknutscht. Aber zurück zum Fön. Das stetige, monotone Surren, die Wärme und der Wind scheinen eine Komposition zu sein, der ein Baby nicht widerstehen kann. Quasi Baby-Hypnose. Schon unsere Hebamme sagte, dass ein Fön das beste Geschenk zur Geburt sei und sie hat Recht gehabt!
  2. Baby einfach irgendwo hinlegen wo es vorher noch nie lag. Das ist neu. Das ist interessant. Und vor lauter Erforschen und Gucken schläft es vielleicht ein.
  3. Summen. Monoton. Kurze Melodie immer wieder wiederholen.
  4. Auf den Arm nehmen und über die Schulter schauen lassen. Dann nicht schunkelnd von links nach rechts wippen, sondern von hinten nach vorne den Oberkörper bewegen. So das die Augen vom Baby auf und ab gucken, die Augenlider hoch und runter gehen. Irgendwann gehen die Augen dadurch vielleicht ganz zu und bleiben es eventuell auch.
  5. Den Schnuller in den Wasserkocher werfen und Wasser einmal aufkochen lassen. Dann kurz abkühlen lassen und den Schnulle dann so warm wie möglich dem Baby anbieten. Erinnert an die warme Brust beim Stillen. Außerdem wird der Schnuller dadurch auch mal wieder sterilisiert und das schafft man ja ehrlich nicht so oft wie man sollte.
  6. Stillen. Mütter die Stillen haben ein großes Vorteil wenn es darum geht das Baby zum Einschlafen zu bekommen. Ein müdes Baby schläft dir an der Brust nach wenigen Minuten ein. Am besten direkt im Liegen stillen und dann entweder selbst ein Nickerchen machen, oder leise davonschleichen.
  7. Es gibt Apps die Geräusche wie Fön, Waschmaschine, Flugzeug, Zug, Auto, Vogelgezwitscher, Straßenlärm usw. bereithalten. Wenn nötig in Endlosschleife. Das hilft uns vor allem Nachts ganz gut wenn #BabyJ noch im Halbschlaf war, aber von alleine nicht so recht wieder tief im Schlaf versinken wollte.
  8. Ein Spucktuch zum Kuscheln. Stillmütter können ein wenig Muttermilch draufgeben, das riechen Babys sehr gerne.
  9. Apropos Geruch. Dem Baby ein getragenes Shirt mit ins Bettchen legen kann auch gut unterstützen.
  10. Doku´s im TV schauen, bzw. im Hintergrund laufen lassen. Da wird so schön monoton und langweilig gequatscht und es gibt wenig aufgeregtes Gequatsche und keine plötzlichen lauten Geräusche.
  11. Abwarten. Abwarten ist auch eine Möglichkeit. Denn laut Wissenschaft wird ein Baby alle 50 Minuten müde. Man muss den Moment abwarten und erkennen und dann alles auffahren was geht.
  12. Wenn dein Baby es mag dann kann auch eine Manduka oder ein Tragegurt wahre Wunder wirken! Eng an Mama oder Papa gekuschelt schläft es sich doch als Baby besonders gut!
  13. Spazierengehen hilft wegen der Geräuschkulisse auch ganz gut. Laut den Großeltern hilft das ja auch besonders gut wegen des Sauerstoffs. Kann sein. Muss aber nicht.
  14. Autofahren. Am besten mit Panoramadach. Wir haben glücklicherweise in beiden Autos eins. Und dann durch eine Baumallee fahren. In Bielefeld bieten sich die Heeper Fichten ganz gut an. Aber auch sonst ist stetes Autofahren ganz gut. Nur rote Ampeln sind eher nicht so gut.
  15. Babys lieben es kuschelig! Und warm. Nur nicht zu heiß, das wirkt eher kontraproduktiv.

Wie gesagt, die Überschrift versprach vielleicht etwas mehr als ich nun letztlich verraten habe, aber probiert diese Tipps mal aus, irgendwas klappt bestimmt! (und wenn es nur daran liegt, dass vom ganzen Ausprobieren nur mal wieder 50 Minuten um sind 😉 )

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