Muttermilchpumpen – so viel mehr als nur Milch pumpen!

WERBUNG (das vorgestellte Produkt wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt)

Vor ein paar Jahren habe ich mich mit einer Freundin unterhalten. Ich kann mich noch ganz genau an die Situation erinnern: Wir saßen bei ihr im Wohnzimmer, sie hatte ihr erstes Kind bekommen und das Stillen klappte nicht. Sie hatte irgendwie zu wenig Milch produziert und die Hebamme meinte die Kleine hätte eine Saugverwirrung, da sie in der Klinik deswegen mal die Flasche bekommen hatte. Wir kamen von einem auf´s andere und ich erzählte ihr in diesem Gespräch auch, dass ich, wenn ich mal Kinder haben werde trotzdem versuchen möchte Milch auf Vorrat abzupumpen, damit auch mal der Papa füttern kann, oder ich mal abends mit einer Freundin essen gehen kann. Es standen zwei Meinungen im Raum: „Das wird niemals funktionieren, so viel Milch wirst du gar nicht produzieren!“ und „das wird funktionieren!“.

Als Janosch dann da war haben wir auf Anraten unserer Hebamme während des ersten Wachstumsschubs in Woche 5 Flaschennahrung zugefüttert, da ich zwar gut Milch produzierte, aber das Stillen anfänglich nicht so klappte wie ich wollte (Schmerzen durch Risse). Er nahm Flasche UND Brust ohne Saugverwirrung an. Irgendwann klappte das Stillen dann so gut, dass wir die Flasche wieder wegließen. Als ich dann nach ein paar Monaten dann doch mal ohne Kind mit einer Freundin ausgehen wollte pumpte ich die Tage vorher ab und Arti wollte ihm abends dann die Flasche geben. Soweit der Plan. Nur leider hatte er sich die Flasche wieder abgewöhnt, denn die letzten Monate hatte das Stillen ja so gut geklappt, dass wir die Flasche nicht mehr brauchten. Bei Janosch scheiterte die Sache mit dem Milch abpumpen also nicht an meiner produzierten Milchmenge, sondern daran, dass die Flasche irgendwann nicht mehr akzeptiert wurde.

Jetzt bei Leopold habe ich von Anfang an voll gestillt, ihm kein Milchpulver zugefüttert, ihn aber trotzdem auch an die Flasche gewöhnt (mit Fencheltee), denn auch dieses Mal möchte ich es mir offen halten irgendwann mal, trotz Stillen, mal alleine unterwegs sein zu können. Als dann vor ein paar Monaten die PR Agentur der mamivac Muttermilchpumpen anfragte, ob ich Interesse an einer Kooperation hätte und die elektrische Muttermilchpumpe „Lactive“ von mamivac testen möchte, hatte ich natürlich sofort Interesse. Bei Janosch hatte ich eine manuelle Milchpumpe, deren Anwendung mich unfassbar viel Zeit kostete, daher weckte eine elektrische auf jeden Fall sofort Interesse.

Nun habe ich die elektrische Muttermilchpumpe von mamivac die letzten Wochen getestet und bin total zufrieden mit der Pumpe an sich und auch die Zeitersparnis, die so eine elektrische, im Gegensatz zu einer manuellen, mit sich bringt, find ich super. Die Pumpe von mamivac ist PBA frei, handlich (bzw. nicht so groß wie man sich eine elektrische Pumpe vorstellt!), schnell zusammengebaut, lässt sich einfach reinigen, die Saugstärke ist angenehm (kann man individuell einstellen) und man kann sie mit einem zweiten Pumpest erweitern und dann gleichzeitig beide Seiten abpumpen („Doppelpumping“). Das einzige kleine Manko: Man ist wegen des Stromkabels halt nicht mobil in der Zeit des Pumpens (vllt. können die Macher da mal über eine Akku-Idee nachdenken?!), denn mit einem Zweijährigen pumpt man nicht unbedingt mal eben in Ruhe, sondern meistens nebenbei.

Ich bin also zufrieden mit meiner neuen Pumpe und werde sie die nächsten Monate bestimmt noch häufig im Einsatz haben! Und mein kleiner Vorrat wächst (lediglich jetzt momentan während des zweiten Schubs will MiniL lieber alles selber sofort trinken, statt dass ich es abpumpen und einfrieren könnte…).

Milchpumpen helfen aber nicht nur dabei die überschüssige Milch abzupumpen und für schlechte Zeiten (oder geplante Mama-frei-Zeiten) einfrieren zu können, das Pumpen wird auch von Hebammen empfohlen wenn man (zum Beispiel anfänglich) zu wenig Milch produziert! Denn auch Pumpen regt die Milchbildung an! Ganz nach dem Prinzip „Angebot und Nachrage“ wird am Folgetag immer so viel produziert wie am vorherigen Tag benötigt wurde – und somit kann man die Menge die produziert wird durch zusätzliches Pumpen erhöhen. Daher erscheint es einem, in Phasen in denen das Baby mehr trinkt (Schub), auch immer so als ob die Brust nicht so viel produzieren kann wie man bräuchte – geduldig sein, am nächsten Tag wird es bestimmt schon besser sein (zusätzlich auf jeden Fall viel trinken und GUT essen!)

Vielleicht konnte ich der ein, oder anderen mit diesem Blogpost ja weiterhelfen und sollten noch Fragen offen sein, dann schreibt mir gerne in die Kommentare. Auch würden mich eure Erfahrungen mit Muttermilchpumpen interessieren und ob ihr die mamivac kennt! (Übrigens: Ich habe diesen Blogpost nicht geschrieben, weil ich musste, sondern, weil ich wollte. ich wurde nicht dafür bezahlt, lediglich das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.)

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