Mein Alltag als bloggende Mama und meine Tipps zum Abschalten

Wenn ihr Mama seid, dann wisst ihr: Zeit ist viel mehr wert als man immer dachte, Zeit kann auch auf einmal schneller vergehen wenn erst einmal ein Kind da ist, Konzentration ist so wichtig wie noch nie und Multitasking ist an der Tagesordnung! Heute erzähle ich euch mal wie mein Alltag als bloggende Mama so verläuft, wie ich meine Zeit einteile, wie ich einen Blog mit täglich frischem Content mit dem Familienleben vereinbare (und trotzdem nicht vernachlässige) und was ich mache wenn mein Kopf blockiert, nicht mehr will und eine Pause braucht, aber dennoch funktionieren muss:

Ohne Multitasking käme ich überhaupt nicht mehr zurecht. Ich nutze jeden Weg und jeden Handgriff für mindestens zwei Sachen. Einfach nur mal eben auf Toilette gehen? Nö! Auf dem Weg komme ich an der Küche vorbei und irgendwo steht bestimmt noch ein Glas, oder anderes Geschirr rum. Im Bad wird dann nach dem Händewaschen zack noch der Spiegel mit dem Handtuch abgewischt und da ich auf dem Rückweg am „Wäschecenter“ vorbei komme nehme ich direkt die gebrauchten Handtücher mit und werfe sie evtl. auch direkt mit anderer Dreckwäsche in der Küche in die Waschmaschine. Kein Weg umsonst, alles so effektiv und zeitsparend erledigen wie irgend möglich! Das braucht ein wenig Übung und Eingewöhnungszeit, aber irgendwann macht man das nebenbei und mit links, ohne darüber nachzudenken!

Unser Tag startet, momentan noch (ändert sich dann ab nächster Woche wenn Janosch in den Kinderarten geht), morgens ohne Wecker. Da ich bis spät in die Nacht alles abarbeite was den Tag über dann doch liegen geblieben ist, oder weil ich einfach viel am Blog arbeite, oder wir doch viel zu viele Teile der Lieblingsserie angeschaut haben, gönne ich mir morgens den Luxus wenigstens so lange zu schlafen wie es der Mini tut, länger als 8Uhr wird das aber selten und meistens bin ich eh ein bisschen eher wach und bearbeite die ersten Emails. Meist wird er ja nachts auch hier und da nochmal wach, sodass es ingesamt eh nicht so viel Schlaf ist – also gleicht sich das quasi auf dem Wege wieder aus. Aber wenn der Tag dann vom Mini gestartet wird, dann geht´s meist gleich richtig los. „Mama, auf, Nane. Spielen. Wasser“ sind meist seine ersten Worte und damit meint er „Komm Mama, aufstehen, ich möchte frühstücken, etwas trinken und direkt spielen!“. Wir tingeln aber erst einmal durch´s Bad – denn wenn ich in den letzten 18 Monaten als Mama eins gelernt habe, dann: Dinge sofort zu erledigen, sonst wird das nichts mehr! Und das gilt auch für´s Duschen und Anziehen! Mache ich das nicht direkt, dann laufe ich den ganzen Tag im Pyjama rum und sehe die Dusche erst am nächsten Morgen. Also wird geduscht, Zähne geputzt, sich zurecht gemacht und sich angezogen. Während der Mini im Hochstuhl neben mir sitzt und sich ein Buch anschaut versuche ich ganz schnell noch mir ein wenig Farbe ins Gesicht zu zaubern bevor es dann ins Wohnzimmer zum Frühstück geht. Meist essen wir, wisst ihr ja vielleicht durch die täglichen  InstaStories, Joghurt und Haferflocken mit Heidelbeeren (oder anderem Obst). Ich stelle alles auf den Tisch und wir mischen gemeinsam die Zutaten zusammen. Das war anfangs natürlich eine große Sauerei, aber mittlerweile klappt das ganz gut! Man lernt halt nur wenn man auch mal selber machen darf!

Nach dem Frühstück, so ungefähr 10Uhr, spielt Janosch ganz frei mit seinen Spielsachen im Wohnzimmer und ich schalte den Laptop an unserem Esstisch ein – der steht mitten im Wohnzimmer und ich habe den Mini gut im Blick. Janosch ist dann aber so mit seinem Bauen und Autofahren beschäftigt, dass ich erstmal mindestens eine halbe Stunde habe um in den Blogtag zu starten. Nun heißt es Emails beantworten, Kommentare moderieren, Social Media mit dem neusten Blogpost bespielen und wenn noch Zeit übrig ist schreibe ich an Blogposts und am Redaktionsplan (ja, auch als eher kleinerer Blog schreibe ich einen Redaktionsplan um einfach mehr Übersicht zu haben, denn Ordnung ist alles!). Irgendwann möchte der Mini dann, dass ich mit ihm Türme baue und die Autos in der Garage parke und mit ihm zusammen das Wohnzimmer durcheinander bringe – also klappe ich den Laptop zu und spiele mit ihm.

Wenn Einkäufe zu erledigen sind, dann gehen wir so ungefähr um 11Uhr los. Steht nur der Supermarkt auf dem Plan, dann sind wir spätestens um 12 Uhr zurück, kochen dann gemeinsam Mittagessen (klappt mit dem neuen Lernturm total super!) und lassen es uns schmecken. Nach dem Mittagessen steht der Mittagsschlaf auf dem Plan – eine Zeit die ich entweder für mich zum Ausruhen nutze (derzeit bin ich ja in der 24. SSW und so langsam merke ich dass ich ab und an doch mal eine Extrapause für die Beine brauche…), aber meistens dann doch eher wieder am Blog arbeite. Bis der Mini einschläft vergeht aber ein wenig Zeit. Er schläft zwar ohne Probleme nach einer gewissen Zeit alleine ein, aber am besten klappt es mit Geräuschkulisse und daher räume und putze ich die Küche. Dann ist das für den Tag auch schon mal erledigt.  Meistens drehe ich im Anschluss noch eine Runde durch die restliche Wohnung und sammle Dinge ein und verträume sie in einem Zug, oder sauber Stau, bevor ich es mir mit einem Tee und meinem Laptop auf dem Sofa bequem mache.

Zeit zum Ausruhen, Zeit für den Blog. Nun werden in erster Linie Bilder produziert, denn ich bevorzuge besonders helles Tageslicht und das ist zu jeder Jahreszeit mittags am besten! Anschließend stelle ich mindestens den einen Blogpost für den nächsten Tag fertig und plane die Veröffentlichung vor, sodass er direkt am nächsten Morgen von ganz alleine automatisch online geht.

Janosch schläft mittags zwischen ein und 2,5 Stunden –  meistens geht es aber um 14.30Uhr wieder rund bei uns! Spielen ist angesagt und während wir auf Papa´s Feierabend warten wird auch schon der nächste Snack eingefordert – meistens Obst, oder Joghurt, oder manchmal auch einfach die Reste die der Mini beim Mittagessen übrig gelassen hatte. Natürlich gibt es auch mal Muffins oder Waffeln.

Irgendwann kommt dann der Papa nach Hause und die Familienzeit beginnt. Nun finden Ausflüge statt, Spaziergänge, große Einkäufe, oder einfach nur intensives Spielen zuhause.

Um 18.30 gibt es Abendbrot. Danach geht der Mini baden und ins Bett – was meistens der Papa übernimmt, so habe ich wieder ein wenig Zeit für mich zur freien Verfügung in der ich Bilder bearbeite, weiter an Blogposts arbeite, den kommenden Tag plane und das Wohnzimmer aufräume. Mein Mann und ich sind absolute Serienjunkies und daher bereite ich dann anschließend schon mal alles für die abendliche Sucht vor: Snacks und Getränke ins Wohnzimmer und sobald der Mini schläft geht´s los! Derzeit gucken wir uns Shameless an und sind jeden Abend völligst baff was da abgeht! Schaut das auch wer? Aber pscht!, wir sind bei Staffel drei und bitte nichts verraten!

Ihr seht, wir haben uns an zeitliche Routine gewöhnt und das gibt uns die Möglichkeit den Alltag mit Kind trotzdem in gewisser Weise planen zu können. Klar kommt immer mal was dazwischen, oder es verschiebt sich der Zeitplan irgendwie, aber im Großen und Ganzen sieht so derzeit mein MamaAlltag aus.

Was mache ich wenn zeitlich nichts klappt, die Routine völligst abgedriftet ist, mein Kopf eine Pause braucht, aber trotzdem funktionieren muss? 

  • Ich habe ein paar Elfen die mich wunderbar unterstützen, so zum Beispiel die Omas! Ich bitte echt nicht gerne um Hilfe, aber wenn ich sie brauche, weiß ich wo ich sie bekomme und wer immer für mich da ist! Danke, ihr seid super!
  • Oder ich gehe mit dem Mini spazieren. Wenn der Zeitplan eh schon durcheinander ist, dann kann man auch  mal was ganz anderes machen als auf dem Plan stand und frische Luft belebt und fegt den Kopf frei! Das tut mir, aber auch dem Mini gut! Und Spielplatz ist eh immer super.
  • Der Mini fegt, warum auch immer, unfassbar gerne den Balkon. Ich stell mich dann einfach 5 Minuten daneben und starre in den Baum gegenüber. Ihr glaubt nicht wie meditativ das wirken kann! Probiert´s mal aus!
  • Tee trinken. Aktiv, nicht nebenbei. Achtsam. Das geht auch während man mit dem Kind spielt, man muss dran denken.
  • Als Bloggerin bin ich natürlich sehr Medien-Affin. Ich habe mein Handy ständig dabei. Ab und zu hilft es tatsächlich das Handy einfach mal weit weg zu legen. In ein anderes Zimmer. Aus den Augen aus dem Sinn, man konzentriert sich wieder auf das Wesentliche.
  • Das gilt übrigens auch für die Zeit in der ich an Blogposts arbeite. Keine anderen Tabs offen lassen die einen ablenken könnten und am besten vor einer weißen Wand sitzen hilft mir an schwierigen Tagen.

Was hilft euch besonders gut wenn ihr den Kopf voll habt und abschalten müsst? habt ihr da spezielle Techniken? Hat sich daran irgendwas geändert seid ihr Kinder habt? Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps ein wenig helfen und freue mich auf eure Kommentare!

xxx

 

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