Fashionweek mit Kind?

Nächste Woche findet sie wieder statt, die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin und nach einem Jahr Elternzeitpause werde ich endlich wieder live aus Berlin von den Shows und Events berichten! Ich bin schon mega gespannt wie das alles so werden und klappen wird, denn ich reise dieses mal nicht alleine, ich habe meinen Sohn dabei. Heute lasse ich euch ein wenig an meinem Gedankenkarussell bezüglich „Fashionweek mit Kind“ teilhaben und erzähle euch von meinen Bedenken und Stressmachern:

Fashionweek mit Kind, Kinder in der Frontrow, MBFWB, Fashionweek Berlin, Anja Gockel

 

Vor ein paar Wochen dachte ich mir noch „AAAAAch, locker, das wird alles klappen!“. Jetzt sind es nur noch 4 Tage bis wir in den Zug nach Berlin steigen werden und so langsam fängt es an sich zu drehen, mein Gedankenkarussell.

Und zwar schon direkt beim Thema Zug. Wir (ich habe euch die Tage ja schon berichtet, dass meine Schwigermama uns begleiten wird!) haben uns extra gegen eine Autofahrt entschieden, denn erstens fahre ich nicht gerne selber lange Strecken über die Autobahn, vor allem nicht wenn es dunkel ist und schon gar nicht wenn Schnee liegt! Und das wird es. Zur #MBFWB liegt immer Schnee! Zweitens weiß ich aus Erfahrung, dass man während der Fashionweek in Nähe der Locations keinen Parkplatz bekommt (wir haben im Sommer 2015 deswegen mal spontan einen Platz auf einem Campingplatz neben dem Erik-Hess-Eisstadion gemietet, weil wir unser Auto irgendwo parken mussten!) und drittens wollten wir es entspannt angehen und wollten einen Stau auf der Autobahn vermeiden (denn das macht unfassbar viel…keinen Spaß mit Kind!). Also fahren wir mit dem ICE. Aber wie wir das ganze Gepäck und Janosch mit vier Händen bewältigen sollen, das kann ich noch nicht erklären. Kinderwagen, drei große Koffer, Babytrage, Wickeltasche, Kind das noch nicht läuft und noch getragen werden möchte und bestimmt noch die ein, oder andere Tasche in die kurz vor Abfahrt noch das ein, oder andere wichtige Teil gepackt werden wird… Wir werden es schaffen! Wenn wir erstmal sitzen und nichts auf dem Bahnsteig vergessen haben, dann können wir in der ersten Klasse entspannen. Der Preisunterschied von zweiter zu erster Klasse war nämlich so gering, dass mich das WLAN überzeugen konnte. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Und da fällt mir grade in, dass wir eigentlich auch noch den Maxicosi mitnehmen müssen, denn ohne Kindersitz kann Janosch nicht mit dem Taxi vom Bahnhof zum Hotel fahren! Da hatte ich bis jetzt noch gar nicht drüber nachgedacht. Und eine Fahrt mit dem ganzen Gepäck in der U-Bahn werde ich mir nicht antun.

Habe mal jeben die Taxi-Zentrale in Berlin anjerufe. Jap, MaxiCosi müsse wa mitnehm.

Schön! Packesel deluxe pro Version II. Aber es wird klappen. Ich werde euch in den InstaStories das Chaos zeigen, das wird ein Spaß (für euch).

Und dann bin ich total gespannt wie das ein- und durchschlafen in Berlin klappen wird. Kind in anderer Umgebung. Hotel. Reisebett. (Achja, das müssten wir eigentlich auch noch mitnehmen…ich rufe mal im Hotel an, ob die uns nicht eins ins Zimmer stellen könnten…. ja, machen sie. Puh!). Da Janosch momentan sehr auf seinen Papa fixiert ist, vor allem wenn er nachts aufwacht, bin ich gespannt wie er reagieren wird, wenn der dann nicht da sein wird! Es ist das erste Mal, dass er Mama oder Papa für mehrere Tage nicht sehen wird. Also habe ich natürlich auch Bedenken, dass er seinen Papa stark vermissen könnte und ich hoffe, dass Oma und ich ihn davon ablenken werden können.

Grundsätzlich ist Janosch total gerne draußen unterwegs, liebt es spazieren zu gehen und neue Dinge zu entdecken, aber fünf Tage hintereinander morgens das „Haus“ zu verlassen und erst nach dem Abendbrot wieder „Heim“ zu kommen, das hatten wir bisher nicht. Also bin ich auch hierbei gespannt, ob ihm das gefällt. Aber ich denke schon, dass ihm das gefallen wird.

Natürlich werden wir uns in der Woche in erster Linie nach Janosch richten, was ihm gut tun wird, worauf er Lust hat, was er braucht. Denn, das habe ich schon häufiger mal geschrieben: Kind zufrieden, alle zufrieden! Und wenn Janosch mich braucht, dann werde ich da sein. Dann geht halt die Oma zur nächsten Show 😉 die Karte muss ja nicht verfallen.

Während ich mir die Shows ansehe und zu ausgewählten Events gehe wird Oma mit Janosch durch Berlin spazieren gehen – immer in meiner Umgebung, sodass ich schnell bei ihm sein könnte. Und ja, für ein paar Shows habe ich eine Begleitung angemeldet, damit meine Schwiegermama den Trubel auch mal live miterleben kann! Für diese Shows, so die Planung, trägt sie Janosch in der Ergobaby Trage (er liebt das!). Sollte er unruhig werden wird sie die Show natürlich verlassen. Aber eigentlich mag Janosch Tohuwabohu und hätte dort ja auch viel zu schauen – ich werde euch hinterher berichten wie es gelaufen sein wird. Gegen den Lärm hat er übrigens Ohrenschützer die schon mal bei einer Hochzeit zum Einsatz kamen und die er, zumindest damals, akzeptiert hat.

Das sind so ungefähr meine größten Bedenken und Stressmacher, wahrscheinlich wird sich alles von selbst regeln und alles gut werden und wahrscheinlich kommen mir diese Punkte auch viel größer und schwieriger vor als sie eigentlich sind, aber ich bin da immer so eine, die sich den mega Stress im Vorhinein macht. Und Kinder sind Kinder und mit ihnen ist alles unvorhersehbar und nicht planbar. Was gut und was auch schlecht sein kann.

So, think positive und alles wird werden. Ich werde hinterher berichten!

 

 

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