Ok, doch keinen KiTa-Platz ergattert

Vor vier Wochen habe ich am schwarzen Brett bei uns im Supermarkt einen Aushang gesehen: KiTa XY bietet ab Januar 2017 noch einen freien Betreuungsplatz an. Ok, direkt den Abriss mitgenommen. Zuhause wurde dann die Homepage erstmal direkt auf Herz und Nieren durchforstet – kurze Zeit später stand dann auch direkt fest: Wir wollen uns um diesen Platz bewerben. Es gibt dort einen großen Garten mit vielen Spielgeräten, die KiTa liegt direkt an einem Wald der bei gutem Wetter erkundet wird, die Gruppen werden klein gehalten und die Betreuungszeiten sind perfekt für uns. Noch vor Weihnachten habe ich dann dort angerufen und einen Kennenlerntermin ausgemacht. Der fand heute Vormittag statt. Warum wir diesen Platz nicht bekommen haben? Erzähle ich euch heute.

Janosch liebt es unter Kindern zu sein, liebt das freie Spielen und ist kein bisschen scheu, kommt stundenweise gut ohne Mama und Papa zurecht. Also haben wir absolut kein Problem damit ihn bereits mit einem Jahr in einer KiTa stundenweise unterzubringen; wir sind sogar der Meinung, dass es ihn fördern wird. Das mal als kleine Erklärung warum wir uns so spontan um diesen Platz beworben haben. Wir denken einfach jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt.

Dass ich mit momazine schon länger die Selbstständigkeit im Visier habe, habe ich euch die Tage ja schon berichtet. Ich kämpfe mich derzeit durch den Papierkram und plane die ersten Zusammenarbeiten mit PR Agenturen und Firmen (…ohne das kommt ein Blog nun mal nicht aus wenn er zum Job wird! Aber keine Sorge, ihr werdet hier künftig nicht mit Werbung überschüttet. Mir geht es eher um langfristige, passende Zusammenarbeiten, hin und wieder mal.). Und wenn ich in den nächsten Wochen dann den Start in die Selbstständigkeit wagen werde, wäre so ein KiTaPlatz natürlich irgendwie schon ein Plus gewesen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal kurz deutlich machen, dass Janosch nicht wegen momazine in die KiTa gehen soll, sondern weil er einfach so weit ist. Die freie Zeit die ich dadurch aber hätte, würde ich natürlich für momazine nutzen. So wie andere Mütter, die diese freie Zeit auch zum Arbeiten nutzen.

Nun waren wir ja heute bei dem Kennenlerntermin und fanden dann heraus, dass der Platz ab Januar bereits vergeben ist und sie uns nur einen (und zwar den letzten freien) Platz für ab August anbieten können. Sollte allerdings bis zum Sommer jemand abspringen, sein Kind dort abmelden, umziehen o.ä. würde man uns Bescheid geben und Janosch könnte diesen Platz dann haben.

Also geht Janosch voraussichtlich erst ab August in die KiTa und ich werde weiterhin abends am Blog arbeiten. Was auch überhaupt kein Problem darstellt, denn so mache ich es ja seit Jahren. Aber als ich diesen Aushang um den freien Platz entdeckt hatte, kitzelte es mich schon ein wenig und ich stellte mir die letzten Wochen schon meine Vormittage vor: Früh aufstehen, mit Janosch zusammen frühstücken, gemeinsam für den Tag fertig machen, Janosch in die KiTa bringen, schnell durch den Supermarkt gehen, Mittagessen kochen und Abendbrot vorbereiten, zwischendurch Wäsche waschen, die Wohnung aufräumen und putzen und die restliche freie Zeit am Blog arbeiten. Mir einen Schreibtisch einrichten. Mittags dann Janosch abholen, ihm den restlichen Tag über meine komplette Aufmerksamkeit schenken können, ihn abends in den Schlaf kuscheln und den Abend mit meinem Mann verbringen. Statt mit meinem Laptop.

Kennt ihr das? Von etwas unbedingt erzählen wollen bevor man weiß ob es tatsächlich klappt? Meistens klappt es dann nicht. Und die KiTa-Erfahrung verbuche ich nun auch in dieses Kapitel. Hätte ich mal nichts davon geschrieben.

 

Ein Kommentar

  1. Schade, dass ihr doch erst ab August einen Platz erhalten habt.

    Zu den Marketing-Beziehungen: Ich denke, du hast dir einen guten Mittelweg als Ziel gesetzt. Werbung ist nicht verwerflich, denn deine Arbeit wird geschätzt und muss von irgendetwas bezahlt werden.

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