FMA // Ein Tag Fashionweek Berlin

Es war ein paar Tage stiller auf dem Blog, das hatte aber einen, beziehungsweise zwei Gründe: Am Mittwoch waren Janosch und ich doch noch ganz spontan in Berlin und haben ein paar schöne Fashionweek Termine wahrgenommen (eigentlich wollte ich die Fashionweek ja diese Saison ausfallen lassen, aber mich packte dann doch die Reiselust) und Donnerstag und Freitag waren wir in Düsseldorf bei einem Event eingeladen (dazu demnächst mehr, wer meine InstaStories schaut weiß schon um was es geht). Heute möchte ich aber erstmal über den einen Tag Fashionweek Berlin berichten und wie das so mit Kleinkind und schwanger und alleine unterwegs geklappt hat:

Mit Kleinkind im Zug unterwegs

Um 5.30 ging der Wecker, zwei Stunden später saßen wir im Zug nach Berlin. Auf dem Weg hatten wir uns Brötchen und Milchhörnchen besorgt, gepackt hatte ich am Abend zuvor (natürlich hatte ich viel zu viel Zeugs mit und viel zu wenig Wechseloutfits…Aber diesmal fehlte es wenigstens nicht an Windeln!). Die Zugfahrt erfordert so müde dann doch einige nerven, denn als das Frühstück aufgegessen war und das Buch nicht mehr interessant, wollte Janosch natürlich nicht auf unseren Plätzen sitzen bleiben, sondern den Zug erkunden und das Gepäck der anderen Leute (und deren Laptops). Wir sind also die Gänge auf und ab, haben aus den Fenstern geschaut, haben öfter gewickelt als es hätte sein müssen, haben Kekse gegessen (ja, ich weiß, am Morgen nicht unbedingt das was man machen sollte) und alles an Tipps und Tricks angewendet die man für eine Zugreise mit Kleinkind so kennt (ich lade euch bald einen Blogpost dazu hoch und verrate alle meine Tipps und Tricks!). 2,5 Stunden waren dann aber auch irgendwie wie im Flug vergangen und wir kamen um 10.20Uhr in Berlin am Hauptbahnhof an.

HashMag Bloggerlounge #Hashtival Edition

Unser erster Anlaufpunkt an dem Tag war die von HashMag organisierte Bloggerlounge unter dem Motto #Hashtival. Viele Brands und Marken nutzen diese Gelegenheiten gerne um neue Produkte, Limited Editions, oder eine derzeitige Werbekampagne zu platzieren, um mit Bloggern, Influencern und PR Agenturen ins Gespräch zukommen (oder auch schön das so genannte Networking zu betreiben). So natürlich auch bei der Hashtag Bloggerlounge. Vertreten waren Brands und Marken wie C&A, Lidl, Bijou Brigitte, die Zeitschrift Mädchen, Seba Med, Online und weitere, zum Beispiel Beautymarken. Die meisten hatten sich für diesen Tag besondere Aktionen überlegt: Bei Mädchen konnte man passend zum Motto #Hashtival ganz im Festivalstyle mit Blumenkrönchen auf einem riesigen Einhorn posieren (ihr wisst wie ich zu dem momentanen Unicorn Trend stehe, aber das war echt mal lustig!), Lidl versorgte uns mit leckerem Fingerfoot und Smoothies (in Bechern die man sich von einer Illustratorin personalisieren lassen konnte), bei C&A konnte man sich ein bereits ausverkauftes recyceltes Shirt besticken lassen (ich wählte meine Initialen „KLR“) und von Wonder Waffle gab es unfassbar köstliche Waffeln, die, glaube ich, meinen Kalorienzähler für die Woche zum gongen brachten (als wenn ich zählen würde…). Zum Abschied gab es noch eine prall gefüllte GoodieBag die ihr bald auf einem meiner Social Media Kanäle gewinnen könnt! Ich halte euch darüber auf dem Laufenden!

CookiesShow als ein Teil der Show&Order präsentierte zum ersten Mal einen Kinderbereich

Über Mittag sind wir dann zum Kraftwerk gefahren, dem Veranstaltungsort für die Show&Order Messe auf der ich mich gerne noch weiter in Ruhe umgesehen hätte (am Ende drückte nämlich leider etwas die Zeit und es war nicht mehr möglich die anderen Etagen zu erkunden…) – dort fand in einem separaten Bereich die Cookies Show statt, ein Messebereich für Kindersachen; vor allem waren Schuhe vertreten, aber es gab auch Interiorbrands und Kleidung. Ich hatte mich sehr über die Einladung der Cookies Show gefreut und werde bei der nächsten Fashionweek definitiv mehr Zeit dafür einplanen! Auch dort gab es eine GoodieBag über die ich mich sehr gefreut habe; eine praktische Reisewickeltasche von Lässig gefüllt mit Pflegeprodukten von „das Boe“ und einem ganz tollen Poster einer Kinderbuchillustratorin (das ich leider nie aufhängen können werde, da Janosch gestern Abend Papa´s vergessenen Kaffee darüber geschüttet hat! Wann ist er bitte so groß geworden, dass er soweit über den Tisch greifen kann?! Und seit wann spricht er in Zweiwortkombinationen?! Als ich den Kaffee nämlich aufwischen wollte sagte er „kalter Kappee“! Ihr seht schon, es ist viel passiert in Sachen Janosch und Entwicklung, wird mal Zeit für ein neues „Janosch Update“.)

Und zum Abschluss zur Show von Maisonnoée ins Kaufhaus Jandorf zur #MBFWB

Ich weiß noch wie viele Shows ich im Januar abgehetzt besucht und stressig nacheinander abgeklappert habe – das habe ich dieses mal anders gemacht. Ich hatte mir ja den Mittwoch dann spontan ausgesucht um die Fashionweek diese Saison doch noch zu besuchen und habe dann geschaut zu welcher Show ich eingeladen bin die am Abend liegt – denn es stand schon fest, dass ich die anderen beiden Punkte Mittags und Nachmittags anpeilen wollte. Passenderweise fand die Show von Maisonnoée am Abend statt und da das label nicht nur Mode für Frauen, sondern auch für Mädchen entwirft, passt gerade diese Show natürlich besonders gut zu momazine, denn hier verbinde ja auch ich die Themen Mode und Kinder (MamaSein). Es war eine ganz tolle Show, tolle tragbare Mode, tolle Musikauswahl, schöne Atmosphäre und Janosch hatte auch seinen Spaß (saß mit seinen Ohrenschützern auf meinem Schoß und hat die Männer und er Reihe vor uns ordentlich in die Popo´s getreten – die haben es aber gelassen genommen „ach quatsch, war gar nicht so oft und auch gar nicht doll!“). In den InstaStories hatte ich euch kurzzeitig live in die Show mitgenommen und auch etwas in den Stream hochgeladen. Danke für die Einladung Maisonnoée! Es war ganz toll!

 

 

Am Abend gab es dann doch noch etwas Zeitdruck und es wurde wieder ziemlich knapp um den Zug zu bekommen (im Januar haben wir den ja knapp verpasst und mussten dann am Bahnhof eine Stunde warten…), aber wir haben ihn bekommen! Ich wusste Janosch ist müde, daher gab es nur noch schnell Abendbrot im Kinderwagen und ich suchte uns einen ruhigeren Platz auf dem Gang und er schlief ziemlich schnell ein (nachdem wir einen „kleinen“ weiteren Windelunfall hatten und erstmal improvisieren mussten, ich hatte nämlich keine weitere Ersatzkleidung mehr – somit hatte er ein T-Shirt als Rock an und war obenrum nur im Body angezogen, zusätzlich Socken und meinen Schal als Decke – ging halt nicht anders! Gibt auch Schlimmeres als das, find ich.) Es war ein anstrengender, aber sehr schöner Tag in Berlin!

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